Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Therapieformen.

 

Was macht man eigentlich mit…

Lasertherapie?

Ich arbeite mit einem medizinischen Laser eines namhaften Medizingeräteherstellers. Einsatzgebiete der Lasertherapie sind:  Sehnen- und Bänderverletzungen (auch bei entzündlichen Prozessen), Ödemen (Schwellungen durch Flüssigkeit) jeglicher Art (auch Knochenödem), schlecht heilenden Wunden, Hämatomen, Prellungen und Zerrungen, Muskelverletzungen, Verspannungen, Hufgeschwüre, Abszesse, Phlegmone (Einschuss), Satteldruck, HWS-LWS Syndrom, Arthrose, Arthritis, Frakturen, frische Überbeine u.ä. ein. Die Anwendung des Lasers ist schmerzfrei und dauert bei kleinen Flächen in der Regel 5-10 min. Die Behandlungsintervalle sind je nach Befund alle 2 bis 3 Tage (falls mehrere Behandlungen notwendig sind). Es handelt sich um eine physikalische Therapie.

Je nach Fall gibt es auch die Möglichkeit, das Gerät nach einer praktischen Einweisung sowie einer Sicherheitseinweisung wochenweise zu leihen.

 

Kaltplasmatherapie mit dem EquCellPen

Plasma ist ein Teilchengemisch, was wir zum Beispiel von den Polarlichtern oder Blitzen kennen. Es ist ionisiertes Gas. Es entsteht, wenn einem Gas zusätzlich soviel Energie in Form von Wärme oder elektrischer Energie zugeführt wird, dass Atome und Moleküle ionisiert werden. Man nennt Plasma auch den vierten Aggregatzustand, nach fest, flüssig und gasförmig. Die moderne Medizintechnik erlaubt es inzwischen, dass Plasma keine thermische Wechselwirkung mehr mit Gewebe eingeht, also „kalt“ ist und man es so auf lebendem Gewebe anwenden kann. Da die Temperatur bei unter 40 Grad Celsius bleibt, spricht man von kaltem Plasma. Die entstehenden Bestandteile von Plasma (u.a. reaktive Sauerstoff- und Stickstoffspezies wie Ozon und Peroxide) wirken  synergetisch.

Die Wirkung ist antiseptisch (auch multiresistente Erreger, Vien, Pilze usw.) ohne bekannte Resistenzbildung, Entzündungen werden reguliert und damit auch Schmerzen reduziert, Zellaktivierung (gesteigerte Proliferation und Migration), gesteigerte Bildung von Granulationsgewebe und Epithelisierung, Förderung von Angiogenese, Hyperämie und Mikrozirkulation sowie Immunstimluation durch Aktivierung von Makrophagen und T-Zellen. Die Effekte greifen ineinander: weniger Keime, weniger Entzündung, bessere Durchblutung, aktivere Zellen. Das Wundmilieu wird verbessert.

Einsatzmöglichkeiten Großtier: Wunden (frisch, chronisch, schlecht heilend, Heilungsförderung, infiziert), Narbengewebe, Mauke und andere entzündliche Hauterkrankungen, Maulwinkelverletzungen, Dermatomykosen, Dermatophilosen, noduläre Nekrobiose, Pyodermie, Satteldruck, Sattelekzem, Sommerekzemwunden, Verbrennungen, Warzen, Wundheilungsstörungen, Triggerpunkte, Strahlfäule, Sehnenläsionen, Desmitis OBS / TBS, Hämatome uvm.

Einsatzmöglichkeiten Haustiere: Wunden (frisch, chronisch, infiziert, mit Biofilm), Hautinfektionen, Dekubitus, Demodikose, Dermatophytose, Otitis externa, eosinophiles Granulom insofern es zugänglich ist, Hautfaltendermatitis, Malassezien-Dermatitis, Hotspots, Narben, Othämatom, Verbrennungen, Warzen, Wundheilungsstörungen, Zwischenzehenabzesse, ED, HD, Analbeutelentzündung uvm.

Die Therapie ist schmerzarm und in der Regel von kurzer Behandlungsdauer,  je nach Befund erfolgt die Behandlung 2-3x pro Woche. Der Pen ist ein zertifiziertes veterinärmedizinisches Gerät eines Schweizer Herstellers. Es handelt sich um eine leistungsstarke, direkte Plasmaquelle.

Therapie mit kaltem Atmosphärendruckplasma ist eine rein physikalische Therapie.

Wichtig: Die Kaltplasmatherapie ist NICHT auf die Tierarten Pferd, Hund und Katze beschränkt. Diese Therapieform biete ich auch für andere Haus- und Nutztiere wie Alpakas, Ziegen und Schafe an, ebenso wie für Kleintiere und Vögel. Sprechen Sie mich einfach an!

 

Horvi Enzymtherapie

Die Firma Horvi aus den Niederlanden stellt Enzympräparate auf der Basis von Tiergiften her. Neben Erkrankungen wie Epilepsie, Herzerkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Autoimmunerkrankungen und Allergien lassen sich auch Krebserkrankungen Therapie unterstützen und die Lebensqualität der Patienten verbessern.